- Aphorismen, Gedichte, Lebensweisheiten, Numerologie

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Was Engel so tun

Du fragst mich, was Engel so tun?
Nun, sie begleiten dich, ohne zu ruh’n.
Sie hören dir zu und das ohne zu klagen,
sind immer geduldig und stellen nie Fragen.

Erscheinen gern in dir als gute Gedanken.
Sie ebnen dir Wege, befreien von Schranken,
und fühlen sie in dir viel Trauer und Schmerz,
dann legen sie Balsam der Liebe ins Herz.

Oft weißt du nicht, wie und warum es geschah,
die Freude am Leben, sie ist wieder da!
Und schwebst du vor Glück
und nichts ist mehr beim Alten,
dann ist es, weil Engel der Liebe dich halten.

Sie wollen so gerne dich allzeit bewahren
vor Elend und Not und auch schlimmen Gefahren,
dir rettende Hand sein in dunkelsten Stunden,
doch sind, ach so oft, ihre Hände gebunden.

Die Engel sind immer in unserer Mitte,
doch keiner greift ein hier so ganz ohne Bitte.
Es ist ihr Gesetz, deshalb dürfen sie nicht,
der menschliche Wille ist heilige Pflicht.

Weil Engel Gott lieben, darum sind sie hier.
Gott aber liebt dich, darum dienen sie dir.
Sie fügen zusammen, sie wirken und trennen
und führen so aus, was wir "Zu-Fälle" nennen.

Rufst du sie um Hilfe, nie ist es vergebens,
dann weben sie mit dir das Netz deines Lebens.

Aus dem Buch: "Von Engeln und Menschen, von Himmel und Erde"

Weihnacht

Das Wunder der Weihnacht, das heilige Licht,
es ist dir ein Zeichen, das Hoffnung verspricht.
Es ist wie ein Zauber, der leise sich schenkt
und wundersam Freude in Herzen versenkt.
Es ist wie ein Leuchten, ein sichtbarer Segen,
der sicher dich führt auf all deinen Wegen.
Bewahr dir die Weihnacht als Freude im Leben,
denn eigens dafür ist sie uns gegeben.

Aus dem Buch: "Himmlische Regentropfen"

Weihnachtsfreude

Um Gottes und
der Menschen willen
bewahr dir die Freude
der Weihnacht.

Empfinde und lebe
und verschenke sie
an jedem Tag deines Lebens
immer wieder aufs Neue!

Aus dem Buch: "Von Engeln und Menschen, von Himmel und Erde"

Der Lauf der Dinge

Weiche Flocken leise fallen,
decken sanft die Erde zu.
Töne wattegleich verhallen,
alles liegt in tiefer Ruh.

Friedlich sieht die Erde aus,
ohne Hast und ohne Sorgen,
so, als wär in jedem Haus
nur liebevolles Glück geborgen.

Möcht es halten, möcht es fassen,
weil so schön ist, was ich seh.
Doch ich weiß, ich muss es lassen,
weil ich nur allzu gut versteh,

dass jedes Ding hat seine Zeit
und darum auch Gelegenheit.
Ich kann’s nicht ändern, kann’s nicht zwingen,
Vergangenes nicht wiederbringen.

Kann das, was jetzt ist, nicht behalten,
die Zukunft nicht zu früh entfalten,
und zu verändern Zeit und Raum
ist allenfalls ein schöner Traum.

Ich muss mich einfach darin fügen
und mit dem Jetzt und Hier begnügen.
Das Leben nutzen, wie’s sich schenkt,
nicht ohne Grund ist es gelenkt,

und nichts fällt mir bedingungslos
von ganz alleine in den Schoß.
Gehn mit dem Leben, nicht dagegen,
das ist allzeit der wahre Segen.

Der Gegenlauf, er raubt viel Kraft,
und keiner hat ihn je geschafft.
Denn niemals fließt der Strom zur Quelle,
entspringt niemals des Meeres Welle.

So hält auch jede Jahreszeit
das ihr Gemäße stets bereit.
Ordnung und Sinn stehen immer dahinter,
und nur ein Tor verlangt Erdbeern im Winter!

Aus dem Buch: "Himmlische Regentropfen"

Mangel und Fülle

Wie der Schüler den Lehrer sucht,
sucht der Lehrer den Schüler.
Der Weise braucht den Fragenden,
wie der Fragende den Weisen und
wie das Wasser den Durstigen braucht,
damit es seinen Sinn erfüllt.

So sehnt sich die Fülle dem Mangel
entgegen und der Mangel der Fülle,
denn Harmonie und Ausgleich
ist der ideale Zustand des Kosmos.
Wo aber der Mensch
in die Harmonie eingreift,
entsteht Chaos.

Aus dem Buch: "Das Auge ist das Fenster zur Seele"

 

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